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Giovanni Filippello

geboren am 5. Januar 1961 in Caccamo/Italien
gestorben am 26. November 2025 in Frankfurt

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Kerze

Anna Rita Rizzato
entzündete diese Kerze am 7. Januar 2026 um 21.15 Uhr

Giovanni ci manchi tanto

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Stimmungsbild

Antonino filippello
schrieb am 27. Dezember 2025 um 19.04 Uhr

Ich habe lange überlegt, was ich heute über meinen Papa sagen soll. Aber eigentlich ist es ganz einfach: Wenn ich an ihn denke, sehe ich ihn lachen. Ich höre seine Stimme und diesen einen ganz speziellen Namen, den wir uns immer spaßeshalber zugeworfen haben.
​Es war ein Wort, das für Außenstehende vielleicht rau klingen mag, aber für uns – für meine Brüder, ihn und mich – war es unser ganz eigener Code. Es war unsere Art zu sagen: ‚Ich hab dich lieb, du gehörst zu mir.‘ Es war unsere Form von Vertrautheit.
​Mein Papa hatte unheimlich viel Power. Er war ein absoluter Macher, und am wohlsten hat er sich gefühlt, wenn er mit seinem LKW unterwegs war. Er hat seine Arbeit geliebt, aber vor allem wegen der Menschen. Er brauchte das Schwätzen mit alten Freunden und das Kennenlernen von neuen Gesichtern. Er hatte diese Gabe, dass man sich bei ihm sofort verstanden gefühlt hat. Er konnte zuhören und einem das Gefühl geben, dass man zählt.
​Was ich aber erst viel später wirklich begriffen habe, war seine grenzenlose Liebe zu uns Kindern. Er hat uns alles ermöglicht, auch wenn er selbst dafür gelitten hat.
​Ich erinnere mich an eine Zeit, in der es finanziell sehr schwer war. Papa hatte kaum Geld für Essen. Aber er wollte nicht, dass wir das merken. Er kaufte uns alles, was wir mochten, während er für sich selbst wochenlang nur Pasta und Kartoffeln kochte. Wir waren damals junge, dumme Teenager – wir haben ihn sogar verspottet, warum er immer das Gleiche isst. Ohne zu merken, warum er das wirklich tat. Er hat verzichtet, damit wir unbeschwert sein konnten. Das war seine stille Art von Heldentum.
​Er war mein Kompass. Er konnte mich kritisieren, ohne mich jemals abzuwerten. Er hat mir gezeigt, wie wichtig Toleranz und Verständnis für andere sind.
​Wenn ich heute den Duft von Axe Alaska rieche – den Duft nach seiner täglichen Rasur – dann bin ich wieder das Kind, das mit ihm Roller gefahren ist. Dieses Gefühl von Freiheit und Stolz. Dass er mir letztes Jahr seine alte Vespa geschenkt hat, bedeutet mir heute mehr, als ich sagen kann.
​Heute sehe ich ihn jeden Tag in meinen eigenen Kindern. Wenn ich mit ihnen spiele, dann merke ich: Das ist seine Art. Das ist genau so, wie er mit uns gespielt hat. Er lebt in ihnen weiter.
​Seine größte Angst war es nie, selbst zu gehen. Er hatte nur Angst, dass er nicht mehr miterlebt, wie seine Enkel groß werden. Er wollte für sie genau die Stütze sein, die er für uns immer war.
​Sein letzter Satz zu mir war: ‚Ich liebe dich.‘ Aber ein Satz, der fast jedes unserer Gespräche beendete, war sein wichtigster Auftrag an mich: ‚Pass auf die Kinder auf.‘
​Papa, ich verspreche dir heute: Das werde ich. Wir werden ihnen von dir erzählen – von deinem riesigen Herzen, deiner Power und deiner ganz besonderen Art, für uns da zu sein.
​Danke für alles. Du fehlst uns unbeschreiblich

Der letzte Termin

Urnentrauerfeier, Friedhof Steinheim-Süd

Dienstag, 23. Dezember 2025 11.00 Uhr

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